DIADEM – Chemisch Nickel Diamant-Dispersion

  1. DIADEM bei De Martin
  2. Anwendungsgebiete
  3. Empfehlungen, konstruktive Hinweise
  4. Weiterreichende Informationen

I. Dispersionsschichten mit Diamanteinlagerungen dienen als äusserst hochwertige Verschleisschutz-Schichten. Sie zeichnen sich durch verschiedene interessante Eigenschaften aus:

N-DIA Matrix

DIADEM Matrix

DIADEM Oberfläche, fotographiert

DIADEM Oberfläche, fotographiert

  • Excellentes Verschleisschutzverhalten
  • hohe Matrixhärte von rund 1'200 HV
  • hervorragende Wärmeleitfähigkeit
  • gutes Korrosionsschutzverhalten
  • Phosphorgehalt von 9%
  • Diamantanteil von bis zu 40% Vol.
  • Diamantkorndurchmesser von 0.010-0.050mm wählbar
  • niedriger Reibungskoeffizient
  • Beständigkeit gegenüber chemischer Beanspruchung
  • Temperaturbeständigkeit bis 500°C
  • massgetreue Abscheidung von +/- 8% Schichtdickentoleranz

Unsere Beschichtungsmöglichkeiten:

  • Bis 500mm Länge
  • Bis 15 kg Bauteilgewicht
  • beschichtbare Materialien: Stahl, Edelstahl, Buntmetall, Aluminium, Titan

II. Anwendungsgebiete

Branche Art der Bauteile
Werkzeug- und Formenbau Antifriktion-Applikationen
Textil-Maschinenindustrie Verschleissbauteile
Druck-/PapierMaschinenindustrie Verschleissbauteile
Maschinenindustrie generell Hydraulikpumpen, diverse Bauteile
Lebensmittel-Industrie (LINK) Schnecken, Verschleissbauteile
Chemische Industrie Pumpensysteme
Rüstung Kolbenstangen, Zylinder

III. Empfehlungen, konstruktive Hinweise

Idealerweise werden DIADEM Schichten in einer Schichtdicke von 0.020-0.050mm abgeschieden. Dünnere Schichten können den Verschleissanforderungen nicht standhalten.

Durchgehende Gewinde und Bohrungen werden immer mitbeschichtet. Dies sollte vorab berücksichtigt werden. Falls nicht anders vermerkt, werden die Bauteile immer komplett beschichtet.

Weiter sollten folgende Angaben bei der Bauteilanlieferung übermittelt werden:

  • Beschichtungsflächen
    1. Flächen die beschichtet werden müssen.
    2. Flächen die beschichtet werden dürfen.
    3. Flächen die nicht beschichtet werden dürfen.
  • Werkstoffangaben/Oberflächenzustand
  • Wärmebehandlungszustand / geforderte Schichthärte
  • Schichttyp
  • Schichtdicke
  • Rauhtiefe nach der Beschichtung
  • Klemm-/Kontaktstellen (z.B. Gewinde, Stifte, Bohrungen, usw.)
  • Bauteilbezeichnung/Zeichnungsnummer
  • Prüfkriterien, Prüfflächen

IV. Weiterreichende Informationen